Mietvertrags-

kündigung

Räumungsklage

Ihnen wurde der Mietvertrag gekündigt und es droht Ihnen sogar eine Räumungsklage oder Sie haben diese bereits erhalten? Dann sollten Sie sich schnellstmöglich mit uns in Verbindung setzen. Als erfahrene Rechtsanwälte kennen wir uns auf dem Gebiet des Mietrechts bestens aus und helfen Ihnen dabei, eine Mietvertragskündigung und / oder Räumungsklage abzuwehren.


Der häufigste Grund für eine fristlose Kündigung ist die nichtgezahlte Miete. Die Mietvertragskündigung kann ausgesprochen werden bei einem nicht unerheblichen Zahlungsrückstand in zwei aufeinanderfolgenden Monaten oder einem Zahlungsrückstand von insgesamt mehr als zwei Monatsmieten.

Abgesehen von den Fällen, in denen der Mieter schlichtweg nicht bezahlen kann, kommt es in der Praxis gerade bei einem Eigentümerwechsel immer wieder vor, dass ein Dauerauftrag nicht angepasst wird oder die Zahlung aus anderen Gründen fehlschlägt. Unabhängig von der Frage der Schuld steht dem Vermieter bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen ein Kündigungsrecht zu.

Weitere Gründe für eine Kündigung des Mietverhältnisses können die erhebliche Störung des Hausfriedens seitens des Mieters sowie eine vertragswidrige Nutzung des Mietobjekts durch Untervermietung oder gewerbsmäßige Nutzung sein.

Sie sollten in jedem Fall auf eine Kündigung immer schnell reagieren und eine anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, um wirkungsvoll widersprechen zu können.

Wir werden Ihren Fall sofort prüfen, um festzustellen ob die Kündigung überhaupt wirksam ist und die Kündigungsgründe zutreffend und belegbar sind. Es ist auch zu klären, ob eine vorherige Abmahnung durch den Vermieter notwendig gewesen wäre. Wichtig ist die Beachtung der Fristen, in denen Sie Widerspruch gegen die Kündigung einlegen können. Der Widerspruch muss dabei immer in Schriftform erfolgen.

Eine fristlose Kündigung ist auch nach einer Räumungsklage noch anfechtbar. Selbst wenn Sie bereits eine Räumungsklage erhalten haben, kann eine fristlose Kündigung nach § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB, als unwirksam erklärt werden. Zu prüfen ist dabei, ob die Kündigungserklärungen, Kündigungsgründe und Fristen formell wirksam sind.
Dabei gilt es auch gewisse Fragen zu klären, einige davon sind z. B.:

•    Ob es Widerspruchsfristen gibt, die Sie als Mieter einhalten müssen.
•    Ob ein Zahlungsverzug tatsächlich vorliegt.
•    Ob der Vermieter vor der fristlosen Kündigung hätte abmahnen müssen.
•    Ob im Falle eines behaupteten Eigenbedarfs, dieser entsprechend dargestellt wird.

Wie Ihr persönlicher Fall auch aussieht, wir unterstützen Sie dabei, die Kündigung bzw. Räumungsklage abzuwehren, damit Sie das Mietverhältnis fortsetzen können, bzw. mehr Zeit für einen Umzug gewinnen.

So läuft eine Räumungsklage in der Regel ab

•    Der Mietvertrag wird vom Vermieter gekündigt.
•    Der Mieter widerspricht der Kündigung oder zieht nicht aus.
•    Der Vermieter setzt ein neues Schreiben mit einer Nachfrist auf.
•    Zieht der Mieter weiterhin nicht aus, wird eine Räumungsklage bei Gericht eingereicht.
•    Nachdem die Klageschrift eingereicht wurde, wird ein Gerichtskostenvorschuss fällig, der von dem Vermieter zu begleichen ist.
•    Der Mieter erhält die Räumungsklage und hat die Möglichkeit zu reagieren, tut er dies nicht, beantragt der Anwalt der Vermieterin ein Versäumnisurteil,  was i. d. R. zu einem schnellen     Räumungstitel führt. Als Mieter muss also spätestens jetzt reagiert werden!
•    Wehrt sich der Mieter gegen die Klage, kommt es zu einem Gerichtstermin mit Verhandlung.
•    Das Gericht fällt ein Urteil, das entweder dem Mieter erlaubt, das Objekt weiterhin zu mieten oder nach Ablauf von vier Wochen rechtskräftig und vollstreckbar ist, so dass das Mietverhältnis beendet wird.
•    Sollte das Gericht für den Vermieter entscheiden, wird ein Gerichtsvollzieher mit der Durchführung der Räumung beauftragt.
•    Der Gerichtsvollzieher kündigt sein Erscheinen an.
•    Wurde die Wohnung bis zu diesem Termin nicht freiwillig geräumt, bestellt der Gerichtsvollzieher einen Container für die Sachen, um diese einzulagern.


Was passiert, wenn der Räumungsklage stattgegeben wird?

Sollte es im schlimmsten Falle doch dazu kommen, dass das Gericht für den Vermieter entscheidet und einen Räumungstitel vorlegt, wird in der Regel eine Räumungsfrist gewährt, die es Ihnen ermöglicht, eine Ersatzwohnung zu finden und umzuziehen. Die entstandenen Kosten werden dabei allerdings Ihnen auferlegt, weshalb es besonders wichtig ist, sich gut vorzubereiten, Argumente und Beweise zu sammeln und sich von einem Anwalt vertreten zu lassen, der sich auf dem Gebiet auskennt.


Rufen Sie uns an

Wenden Sie sich bitte umgehend an uns, wenn Sie eine Mietvertragskündigung bekommen haben oder eine Räumungsklage erwarten oder bereits erhalten haben. Wir prüfen dann umgehend Ihre Chancen die Kündigung abzuwehren und werden mit Ihnen mit allen rechtlichen Mittel zur Seite stehen.

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