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Mietvertrag als Mieter kündigen – was ist zu beachten?
Sie sind Mieter und haben vor, Ihren Wohnungs- bzw. Gewerbemietvertrag zu kündigen, wissen aber nicht genau, was Sie beachten müssen? Kein Problem!

Wir kennen uns auf diesem Gebiet des Mietrechts bestens aus und helfen Ihnen, Fehler zu vermeiden, um eine Kündigung schnellstmöglich durchzusetzen.
Häufige Fehler bei der Kündigung eines Mietvertrags

  • Fristen und rechtzeitige Zustellung wurden nicht beachtet.
  • Kündigung erfolgte nicht schriftlich.
  • Adresse des Mietobjekts wurde nicht aufgeführt.
  • Nicht alle Mieter haben die Kündigung unterschrieben.
  • Nicht alle Vermieter wurden benachrichtigt.
  • Die Kündigungsgründe wurden bei einer fristlosen Kündigung nicht ausreichend dargelegt und begründet.
Befristete Mietverträge und Mietverträge mit Kündigungsausschluss

Sollte Ihnen ein angeblich nicht ordentlich kündbarer Mietvertrag vorliegen bzw. steht in Ihrem Mietvertrag eine Kündigungsausschlussklausel, dann lassen Sie sich nicht entmutigen! Oftmals ist eine Kündigung dennoch möglich, da Formfehler oder ein nicht-einhalten der Schriftform zur Unwirksamkeit der Befristung bzw. des Kündigungsausschlusses führen. Ob dies für Ihren Fall zutrifft, prüfen wir gerne für Sie.

Mögliche Gründe für eine fristlose Kündigung

Gründe für eine fristlose Kündigung seitens des Mieters können bspw. schwerwiegende Mängel am Mietobjekt sein, die zu einer Gefährdung der Gesundheit der Mieter führen, z. B.:

  • Schwerwiegender Schimmelbefall
  • Regelmäßiger oder langfristiger Ausfall der Heizung im Winter
  • Gravierende Ruhestörungen

Hier sollte darauf geachtet werden, ein entsprechendes Gutachten einzuholen und dem Vermieter eine Frist zu setzen, um ihm die Möglichkeit zu geben, den Mangel zu beseitigen.
Liegt jedoch bspw. seit Jahren ein Schimmelbefall vor, der bisher geduldet wurde, ist dies i. d. R. kein gültiger Grund für eine fristlose Kündigung. Wie bei allen fristlosen Kündigungen, muss diese bzw. die Abmahnung sofort nach Feststellung der „unzumutbaren Mängel“ erfolgen, da ansonsten ein Zweifel an der „Dringlichkeit“ besteht.
Andere Gründe für eine fristlose Kündigung können bspw. persönliche Beleidigungen oder bewusster Betrug seitens des Vermieters sein.

Schadenersatzansprüche im Zuge einer fristlosen Kündigung

Je nach Härte des Kündigungsgrundes kann u. U. Schadenersatz gegen den Vermieter geltend gemacht werden. Hierzu zählen z. B. Kosten für Umzug, Maklerprovision oder Renovierung.


Melden Sie sich bei uns

Sie sehen also, dass man bei der Kündigung eines Mietvertrages nicht nur Fehler, sondern sich bei richtigem Vorgehen auch einige Vorteile zu Nutze machen kann. Welches Vorgehen in Ihrem konkreten Fall das richtige ist, prüfen wir gerne gemeinsam in einem Erstgespräch.

 

 

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