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Warnung der Bundesbank – Immobilienblase in Deutschlands Ballungsgebieten?

Bereits im August dieses Jahres hatten wir darüber berichtet, dass nach Auffassung des Berliner Tagesspiegels und nach einer Studie des Instituts der Wirtschaft dem Berliner Immobilienmarkt möglicherweise eine sogenannte Blase drohe. Grund waren seinerzeit die rasant ansteigenden Mieten und hohe Wiederverkaufszahlen von Eigentumswohnungen.

In ähnlicher Richtung äußert sich nun auch die Bundesbank. In ihrem Bericht zur Finanzstabilität (http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Termine/2012/2012_11_14_pressekonferenz_finanzstabilitaetsbericht.html) kommt die Bundesbank in den Ballungsgebieten zu Steigerungsraten von 20 Prozent seit 2010. Für das Jahr 2012 allein wird mit einem Anstieg der Preise um elf Prozent gerechnet.

Zwar hält sich auch die Bundesbank in ihrer Beurteilung dieses Phänomens als echte Immobilienblase zurück, sie sieht jedoch erste Anzeichen für ein beginnendes Problem. Niedrige Zinsen und hoher Geldumlauf führten bereits in der Vergangenheit dazu, dass Immobilienpreise im Rahmen einer Spekulationsblase stark ansteigen, obschon die reale Wertsteigerung hinter der Preisspirale zurückbleibt.

Gerade in Fällen sogenannter Schrottimmobilien wird stark mit dem Argument eines stetig und rasant ansteigenden Preises geworben. Kommt es dann zum Platzen der Spekulationsblase, stellen die Erwerber solcher Immobilien häufig fest, dass die erworbene Immobilie im Zweifel nicht ansatzweise den Wert aufweist, der ihnen im Rahmen des Erwerbs zugesichert worden ist.

Betroffene können über das folgende Formular mit uns in Kontakt treten:

https://www.hee-rechtsanwaelte.de/kontakt/emailformular-schnellkontakt/eigentumswohnungen-schnellkontakt.html



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