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Studie über Entwicklung von Wohnungsleerständen in Deutschland

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat durch die empirica AG untersuchen lassen, wie Wohnungsleerstände gemessen, künftige Wohnungsleerstände abgeschätzt und minimiert werden können. Darüber berichtet auch das Immobilienportal Immobilienscout.

Wohnungsleerstand in Chemnitz und Leipzig besonders hoch

Im Rahmen des Forschungsprojekts mit dem Namen „Aktuelle und zukünftige Entwicklung von Wohnungsleerständen in den Teilräumen Deutschlands“ ergab sich, dass in Deutschland 1,7 Millionen Wohnungen leer stehen, was einem Leerstand von 4,4 % entspricht. Dabei ist es für die Kanzlei HEE Rechtsanwälte nicht erstaunlich, dass die Studie ergeben hat, dass die höchste Leerstandsquote im Vergleich der Bundesländer in Sachsen vorliegt. Dort beträgt der Leerstand sage und schreibe 9,9 %. Dabei ist insbesondere in Chemnitz mit 13,7 Prozent und in Leipzig mit 12,1 Prozent der Leerstand besonders hoch.

Schrottimmobilienverkäufer waren in Sachsen besonders aktiv

Chemnitz und Leipzig zählen zu den Städten, in denen nach unseren Erfahrungen die meisten Schrottimmobilienfälle spielen. Hier haben insbesondere Firmen wie die B & V Bauträger- und Vertriebsgesellschaft für Immobilien GmbH, spätere Leipziger Wohnen GmbH & Co. KG, die Heli GmbH, Heritus, Bau Consult GmbH, LICON Wohnbau GmbH, IK Consult GmbH und andere bundesweit von Vermittlerfirmen Wohnungen vertreiben lassen.

Als beauftragte Vermittlerfirmen fungierten häufig die SAFIN GmbH, die Firma KK Royal Basement GmbH, die Via Vita GmbH, die Firma „Die Dienstleister“, LFC Lebensfinanz Concepte Immobilien GmbH und die Solveris GmbH. Die Käufer von in Sachsen gelegenen Schrottimmobilien sind nahezu über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Häufig wurden Schrottimmobilien in einem Gesamtpaket mit Finanzierung der DKB Deutsche Kreditbank AG verkauft, woraus sich für die betroffenen Anleger bis heute Probleme wegen hoher Kreditraten und niedrigen Mieteinnahmen ergeben. In einigen Fällen kommen noch andere Probleme wie Sanierungsrückstände hinzu.

Zu dem Artikel von immobilienscout24.de, in dem es um das vom BBSR in Auftrag gegebene Forschungsprojekt geht, gelangen Sie über diesen Link:

www.immobilienscout24.de/eigentuemer/news/2015/03/wohnungsleerstand-2030.html



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