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Insolvenzverwalter der MS Stadt Hamburg T+H Schiffahrts GmbH & Co. KG fordert Ausschüttungen der Anleger zurück

Anleger der insolventen MS Stadt Hamburg T+H Schiffahrts GmbH & Co. KG haben in den vergangenen Tagen Post vom Insolvenzverwalter der Gesellschaft erhalten, in denen dieser die von den Anlegern im Laufe der Anlage erhaltenen Ausschüttungen zurückverlangt.

Der Insolvenzverwalter stützt seine Aufforderung zur Rückzahlung auf die Vorschrift des § 172 Abs. 4 Handelsgesetzbuch (HGB) und die Behauptung, dass die an die Anleger geflossenen Ausschüttungen nicht durch Gewinne der Gesellschaft gedeckt gewesen seien.

Wir prüfen derzeit für unsere Mandanten, ob die Voraussetzungen des § 172 Abs. 4 HGB im vorliegenden Fall erfüllt sind, und ob gegen die Rückforderung der Ausschüttungen sinnvolle Einwendungen geltend gemacht werden können.

Grundsätzlich gilt, dass von Rückforderungen betroffene Anleger im Einzelfall prüfen lassen sollten, ob ein Recht zur Rückforderung durch den Insolvenzverwalter besteht. Dies kann im Einzelfall auch vom Zeitpunkt der Entnahme und den sonstigen Umständen der Ausschüttungszahlung abhängen.



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