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AWD Allgemeiner Wirtschaftsdienst verstärkt in der Kritik

In den letzten Tagen wurde in Presse und Fernsehen mehrfach darüber berichtet, dass der AWD Allgemeiner Wirtschaftsdienst Gesellschaft für Wirtschaftsberatung und Finanzbetreuung mbH 30.000 Anlegern riskante Geldanlagen vermittelt haben soll. Hiervon seien etliche Fondsbeteiligungen auf Kredit finanziert. Berichtet wurde darüber unter anderem vom NDR in der Sendung „Panorama – Die Reporter“, von der Stiftung Warentest test.de, Spiegel online, Frankfurter Rundschau und Stern.de. Viele der Kunden des AWD, denen solche Fondsanteile vermittelt wurden, seien finanziell ruiniert. Der AWD selbst bestreitet dies und spricht von unzufriedenen Kunden im Promillebereich. In der Berichterstattung geht es namentlich um geschlossene Fonds, die sogenannten Dreiländerfonds, wie z.B. DLF 94/17, DLF 87/2. DLF 87/3, DLF 98/29 und DLF 99/32.

Auch wir vertreten Anleger gegen den AWD. Zurzeit vertreten wir Mandanten, die nach Beratung durch den AWD den Falk Fonds 72, Falk Beteiligungsgesellschaft 72 GmbH & Co. KG gezeichnet und diesen über die BHW Bank (heutige Postbank) finanziert haben sowie Mandanten die sich an dem J. Deinböck Renditefonds 3 KG (DCM Renditefonds 3 KG) beteiligt haben. Im letzteren Fall wurde die Beteiligung über die Allbank Allgemeine Privatkundenbank Aktiengesellschaft (heute GE Capital Bank AG) finanziert. Die fremdfinanzierte Beteiligung an einem geschlossenen Fonds ist unseres Erachtens besonders risikoreich, weil in diesen Konstellationen das Darlehen auch dann an die betreffende Bank zurückgezahlt werden muss, wenn der Fonds sich nicht wie versprochen entwickelt, weil z.B. die Ausschüttungen nicht wie prospektiert erfolgen oder der Fonds womöglich sogar Insolvenz anmelden muss. Wir führen für unsere Mandanten Klageverfahren gegen den AWD.



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